pop x, Installation, Mixed media, 2026
pop x ist eine prozesshafte Rauminstallation, die Ernstina Eitner und ich im Projektraum Dose in Hamburg umgesetzt haben. Sie basiert auf der Vorstellung, dass der Mensch seine Wohnräume verlassen hat, während neue oder andere Lebensformen diese übernommen haben. Zwei unterschiedliche Populationen, also Ernstina Eitners Wollobjekte und meine Steinskulpturen breiten sich im Raum aus und nutzen Materialien, die an die vergangene Häuslichkeit erinnern, nutzen diese als neue Lebensräume. Am Anfang der Ausstellung existierten beide Populationen getrennt voneinander. Im Laufe wuchsen sie zusammen, näherten sich an, und trafen schließlich aufeinander. Statt sich zu verdrängen, verbinden sie sich und bilden etwas Neues. Die Installation hinterfragt dabei unsere Sicht auf die sogenannten Schädlinge und stellt Fragen nach Raum, Zusammenleben und Zuschreibungen. Wer entscheidet, wer bleiben darf und weggehen muss?



